Zehn Jahre Förderzentren im Kreis Mettmann. Das Ziel: Junge Menschen bestmöglich Unterstützen. Ein Rückblick.

Im Kreis Mettmann blicken die vier sonderpädagogischen Förderzentren auf ein zehnjähriges Bestehen zurück. Zum Schuljahr 2016/2017 entstanden im Rahmen einer Neuausrichtung aus mehreren bisherigen Standorten die vier regionalen Einrichtungen:
- Schule im Neanderland (ehemals Förderzentrum West)
- Förderzentrum Mitte
- Mosaik-Schule (ehemals Förderzentrum Süd)
- Schule am Offerbusch (ehemals Förderzentrum Nord)
Ziel der Reorganisation war es, das Elternwahlrecht zu sichern, sonderpädagogische Angebote wohnortnah anzubieten und zukunftsfähig aufzustellen.
Heute arbeiten die vier Zentren an insgesamt acht Schulstandorten. Sie begleiten Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung (Klassen 1 bis 10) sowie Sprache. Kleine Lerngruppen, multiprofessionelle Teams sowie die Einbindung von Schulsozialarbeit und Partnern wie der Jugendhilfe sollen eine individuelle Förderung ermöglichen.
Neben dem Unterricht wurden an allen Standorten verlässliche offene Ganztagsangebote aufgebaut und ausgebaut, die in Trägerschaft unter anderem der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann und der Stiftung Mary Ward durchgeführt werden. Um der Weiterentwicklung der Einrichtungen Ausdruck zu verleihen, erhielten drei der vier Zentren in den vergangenen Jahren neue Namen.
Den zehnten Jahrestag nahmen Landrätin Bettina Warnecke und Kreisdirektor sowie Schuldezernent Philipp Gilbert zum Anlass, den Schulgemeinschaften für ihre Arbeit zu danken, berichtet die Rheinische Post. Mit Blick auf die Zukunft bleiben die Zentren ein fester Bestandteil der Bildungslandschaft zur Bewältigung anstehender Anforderungen im Bereich der inklusiven Bildung und des Offenen Ganztags.