Anlässlich des Weltmalariatages macht das Gesundheitsamt des Kreises Mettmann auf eine oft unterschätzte Gefahr aufmerksam. Wer eine Reise in tropische oder subtropische Gebiete plant, sollte die Risiken einer Malaria-Infektion ernst nehmen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Übertragung: Die Krankheit wird durch den Stich der Anopheles-Mücke übertragen. Ein einziger Stich kann bereits für eine Infektion ausreichen.
- Symptome: Achte auf Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeine Abgeschlagenheit. Diese Symptome können Tage oder sogar Wochen nach der Rückkehr auftreten und ähneln oft einer Grippe.
- Vorsorge: Da aktuell kein zugelassener Impfstoff für Reisende aus Deutschland verfügbar ist, ist die Prävention entscheidend.
Was kannst du tun?
- Beratung: Suche vor Reiseantritt deinen Hausarzt oder ein Tropeninstitut für eine reisemedizinische Beratung auf.
- Medikation: Nehme empfohlene Medikamente zur Prophylaxe oder Notfallbehandlung mit.
- Schutz vor Ort: Trage lange, helle Kleidung, besonders in der Dämmerung und nachts.
- Information: Das Auswärtige Amt bietet aktuelle Listen der Risikogebiete online an.
Informiere dich rechtzeitig, damit du deinen Urlaub unbeschwert genießen können. Weitere Infos findest du beim Robert-Koch-Institut (RKI) oder auf der Seite der WHO.