In vielen Regionen erleichtert der NRW Radroutenplaner Radfahrerinnen und Radfahrern bereits die Orientierung: Mit nummerierten Wegweisern lässt sich einfach und ohne Navi durch das Radnetz navigieren. Im Kreis Mettmann fehlt dieses System bislang – die UWG setzt sich dafür ein, dass sich das endlich ändert.

Seit fast zwei Jahren wartet der Kreis Mettmann darauf, das landesweit bewährte Radknotenpunkt-System endlich umzusetzen – während Nachbarregionen wie Düsseldorf oder das Bergische Land längst vorangefahren sind. Das zeigt ein aktueller Bericht der Rheinischen Post.
Die Unabhängige Wählergemeinschaft Mettmann fordert nun, dass der Kreis das Projekt endlich mit Nachdruck realisiert. „Das Knotenpunktsystem ist keine Spielerei, sondern ein entscheidender Schritt, um Radfahren im Alltag und in der Freizeit einfacher und attraktiver zu machen“, betont Brigitte Hagling, Fraktionsvorsitzende der UWG Mettmann. „Wir unterstützen die Verwaltung ausdrücklich bei der Umsetzung, drängen aber zugleich darauf, dass das Projekt nicht weiter verschleppt wird.“

Der Beschluss steht seit 2023
Bereits 2023 hatte der Kreistag die Einführung des Knotenpunktsystems beschlossen. Es funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Jeder Kreuzungspunkt im Radwegenetz erhält eine Nummer. Auf Schildern werden die nächsten Knoten angezeigt, sodass Radfahrende sich ihre Route leicht merken oder auf einer Karte nach Zahlen planen können – ganz ohne digitale Navigation. In anderen Regionen hat sich das System längst bewährt und sorgt für mehr Orientierung und Sicherheit im Radverkehr.
Für die UWG ist klar: Der Kreis Mettmann darf hier nicht länger zurückliegen. „Wir wollen, dass die Umsetzung jetzt zügig vorankommt. Der Beschluss ist längst gefasst – jetzt muss er auch auf der Straße ankommen“, so Hagling.
Die UWG wird das Thema weiter im Kreistag begleiten und sich dafür einsetzen, dass das Radknotenpunkt-System spätestens 2026 realisiert wird, damit der Kreis Mettmann endlich Anschluss an die fahrradfreundlichen Regionen in NRW findet.