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Neue Unterstützung für die Mobilen Retter im Kreis Mettmann

Mit durchschnittlich 3:12 Minuten bis zum Einsatzort sind die Mobilen Retter oft schneller als der Rettungswagen. 31 neue Ehrenamtliche sollen das System langfristig noch stärken.

©Kreis Mettmann

Die Mobilen Retter im Kreis Mettmann haben Zuwachs bekommen: 31 Ehrenamtliche sind in den letzten Tagen neu ausgebildete worden, wie die Rheinische Post berichtet. Damit wächst die Zahl der aktiven Ersthelfer in unserer Region auf über 860 Personen.

Mobile Retter sind medizinisch qualifizierte Personen (u. a. aus Rettungsdiensten, Feuerwehren oder der Pflege), die bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand parallel zum Rettungsdienst über eine App alarmiert werden. Da sie sich oft in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort befinden, sind sie durchschnittlich bereits nach 3:12 Minuten vor Ort und können lebensrettende Maßnahmen einleiten, noch bevor der Rettungswagen eintrifft.

Seit dem Start im November 2020 wurden im Kreis bereits über 5.400 Einsätze durch ehrenamtliche Helfer übernommen. Die UWG-ME begrüßt den kontinuierlichen Ausbau dieses Systems ausdrücklich. Das Engagement der Beteiligten ist ein wesentlicher Baustein für die Notfallversorgung in Mettmann und den Nachbarstädten.

Wer über eine entsprechende medizinische Vorqualifikation verfügt und das Projekt unterstützen möchte, findet alle Informationen unter: www.mobile-retter.org/me