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Neandertaler-Ampelmännchen: Was in der Innenstadt klappt, muss auch am Museum gehen

In der Mettmanner Innenstadt leuchten seit dieser Woche die ersten Neandertaler-Ampeln. Doch ausgerechnet am weltberühmten Museum regelt noch das Standard-Männchen den Verkehr – die UWG-ME fordert nun per Antrag erneut dazu auf, diese Entscheidung zu überdenken.

©Kreisstadt Mettmann

Seit dem 17. Dezember 2025 leuchten sie endlich: Die ersten Neandertaler-Ampelmännchen regeln an den meistfrequentierten Übergängen zwischen dem Regiobahn-Haltepunkt Mettmann-Zentrum und der Innenstadt den Verkehr. Was für viele Bürger ein lang gehegter Wunsch war, ist nun Realität geworden. Doch ein entscheidender Ort bleibt weiterhin im Standard-Modus: Der Fußgängerüberweg direkt am Neanderthal Museum.

Der Hintergrund

Eigentlich war das Museum seit jeher der logische Wunschstandort für die historischen Figuren. Doch während die Stadt Mettmann das Projekt nun für rund 1000 Euro kostengünstig mittels 3D-Druck umgesetzt hat, blockierte der Landesbetrieb Straßen.NRW dies in der Vergangenheit.

Die UWG-ME hat dieses Thema bereits in der Wahlperiode 2014-2020 mit einem eigenen Antrag vorangetrieben, stieß damals jedoch auf Widerstand und rechtliche Bedenken. Die aktuelle Umsetzung in der Innenstadt durch die Stadtverwaltung beweist nun zweierlei:

  1. Die Motive (ein stehender Neandertaler bei Rot und ein gehender bei Grün, jeweils mit Speer) sind ampelkonform und labortechnisch geprüft.
  2. Dank moderner 3D-Drucktechnik sind die Schablonen preiswert und innerhalb von zwei Stunden nachproduzierbar.

Unser Antrag

Es ist unverständlich, dass ausgerechnet am internationalen Aushängeschild unserer Region – dem Neanderthal Museum – weiterhin gewöhnliche Ampelmännchen leuchten, während die Stadt Mettmann zeigt, wie es geht.

Die UWG-ME-Fraktion hat daher am 18.12.2025 offiziell beantragt, dass der Kreis Mettmann die Installation der Motive am Museums-Übergang prüft und zeitnah umsetzt. Die Vorlagen sind vorhanden, die Technik ist bewährt. Es gibt keinen Grund mehr für ein „Nein“ von Straßen.NRW.