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CO2-Pipeline: Kreisstadt Mettmann hat Fragen

Die geplante CO2-Pipeline soll auch über Mettmanner Kreisstadtgebiet führen. Die Stadtverwaltung äußert nun deutliche Vorbehalte und fordert vom Betreiber schnelle Antworten zu Sicherheitsrisiken, Mindestabständen zu Wohngebieten und den Folgen für Natur und Stadtentwicklung.

©Kreisstadt Mettmann / KI

Die Mettmanner Stadtverwaltung hat in einem Schreiben deutliche Vorbehalte gegen die geplante CO2-Pipeline durch das Stadtgebiet geäußert. Die Stadtspitze betont, dass Sicherheitsfragen, Mindestabstände zur Wohnbebauung und der Schutz der Bevölkerung bereits bei der Trassenwahl vorrangig geklärt werden müssen.

Die geplante 1.000 Kilometer lange Fernleitung der Open Grid Europe GmbH soll CO2 unter 200 bar Druck transportieren und verliefe im Kreis Mettmann größtenteils entlang der A3. Ab Mettmann-Metzkausen weicht der vorläufige Trassenverlauf jedoch nach Osten ab. Da CO2 schwerer als Luft ist und in hohen Konzentrationen erstickend wirkt, verlangt die Stadt transparente Antworten zu möglichen Havarie-Folgen und technischen Schutzstandards.

Die Kernforderungen der Kreisstadt Mettmann:

  • Umfassende Analyse von Störfallszenarien bereits im aktuellen Planungsstadium, nicht erst bei der Feinplanung.
  • Verbindliche Festlegung von Mindestabständen zu Siedlungen und sensiblen Bereichen.
  • Klärung der Folgen für Natur, Landschaft und künftige kommunale Baumöglichkeiten durch den 10 Meter breiten Schutzstreifen.

Solange diese Punkte nicht überzeugend beantwortet sind, lehnt die Kreisstadt eine Zustimmung zum Trassenverlauf über Mettmanner Gebiet ab.