Das geplante Projekt einer CO2-Pipeline von Köln Richtung Niederlande sorgt für große Sorge bei uns im Kreis Mettmann. Bis zum 26. Oktober Einspruch erheben!

Das geplante Projekt einer CO2-Pipeline zwischen dem Raum Köln und den Niederlanden sorgt für große Besorgnis im Kreis Mettmann. Obwohl die endgültige Trassenführung im Rahmen der laufenden Raumverträglichkeitsprüfung noch nicht abschließend feststeht, zeichnet sich eine favorisierte Route ab: Eine Bündelung entlang der Autobahn A3.
Eine solche Streckenführung hätte jedoch erhebliche und unmittelbare Auswirkungen auf Wohngebiete in unserem Kreisgebiet, beispielsweise in Hilden und Erkrath. Kommunalpolitiker der Ratsfraktion Bürgeraktion/Piraten in Hilden warnen vor einer neuen Schneise durch die Städte und befürchten gar, dass Häuser und Anliegergrundstücke von der Trassenplanung direkt betroffen sein könnten. Neben den massiven Eingriffen in Wohngebiete fehlen bislang belastbare Sicherheitsnachweise und eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung.
Als UWG im Kreis Mettmann setzen wir uns für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger sowie den Erhalt unserer Lebensqualität im gesamten Kreisgebiet ein. Ein solches Großprojekt darf nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden werden!
Jetzt Einspruch erheben – Frist bis 26. Oktober nutzen!
Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, von ihrem Mitspracherecht Gebrauch zu machen. Noch bis Montag, 26. Oktober, besteht die Möglichkeit, online Einwände gegen die Trassenplanung einzureichen:
- Einspruchsportal: www.beteiligung.nrw.de/k/1031007
- Telefonische Rückfragen (Hotline der Bürgeraktion Hilden): 02103 – 910210
Macht von eurem Beteiligungsrecht Gebrauch, für den Schutz unserer Wohngebiete und eine verantwortungsvolle Politik im Kreis Mettmann.