Unter diesem Motto hat der Kreis Mettmann gemeinsam mit den zehn kreisangehörigen Städten eine neue Kampagne gestartet. Ziel der Initiative ist es, verdeckte Altersarmut aus der Tabuzone zu holen und Betroffenen den Zugang zu Hilfe so einfach wie möglich zu machen.

Altersarmut hat viele Gesichter und Ursachen – von unterbrochenen Erwerbsbiografien über niedrige Einkommen bis hin zu persönlichen Schicksalsschlägen. Oft bleibt die Notlage hinter einer unauffälligen Fassade verborgen, weil Scham oder Verunsicherung Betroffene davon abhalten, rechtzeitig Unterstützung zu suchen. Keiner sollte sich schämen müssen, wenn das Geld im Alter nicht reicht. Wer ein Leben lang seinen Beitrag geleistet hat, verdient Respekt und Unterstützung statt Barrieren.
Um Hilfsangebote direkt in den Alltag der Menschen zu bringen, setzt die Kampagne „Altersarmut ist keine Schande. Wegsehen schon.“der Kreisstadt Mettmann auf großflächige Plakate und Postkarten an öffentlichen und sozialen Orten im gesamten Kreisgebiet. Wer Hilfe benötigt, muss somit nicht erst den Gang zu einer Behörde wagen.
Für Fragen zur finanziellen Situation steht das Kreissozialamt vertraulich unter der Telefonnummer 02104 99-2121 zur Verfügung. Weitere Informationen und Ansprechpartner gibt es zudem online unter www.kreis-mettmann.de/altersarmut.