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Knotenpunktnetz für Radfahrer soll 2027 kommen

Gute Nachrichten für Radfahrende im Kreis Mettmann: Bis zum Frühjahr 2027 soll das Radwegenetz grundlegend saniert und durch ein übersichtliches Knotenpunktsystem ergänzt werden. 

Symbolbild Radfahren am Rhein ©huubvanhughten / www.hollandfiets.de

Die bisherige, rot-weiße Beschilderung stammt aus den 2000er-Jahren und wies vielerorts Lücken oder Verschleiß auf. Nach dem Beschluss des Radverkehrskonzepts wird die Wegführung nun großflächig erneuert. Mit dem neuen Knotenpunktsystem schließt der Kreis Mettmann an die Standards der umliegenden Nachbarstädte an.

Die Maßnahmen im Überblick:

  • Erneuerung von rund 478 Kilometern Alltagswegenetz und Neu-Ausschilderung von etwa 513 Kilometern Knotenpunktnetz.
  • Aufstellung von etwa 4.000 neuen Wegweisern sowie 150 Übersichtstafeln an den Knotenpunkten. Zudem werden rund 1.600 alte Schilder demontiert.
  • Das Nummernsystem ermöglicht eine einfache Orientierung von Schnittpunkt zu Schnittpunkt. Digital kann das System bereits über den radroutenplaner.nrw.de genutzt werden.
  • Nach finalen Abstimmungen mit den Straßenbaulastträgern starten die Montagearbeiten im Laufe dieses Jahres. Die Fertigstellung ist pünktlich zum Start der Radsaison im Frühjahr 2027 geplant.