Weil die Städte Haan und Erkrath für eigene mobile Blitzer einzeln zu klein sind, wollen sie bei der Verkehrsüberwachung kooperieren. Noch 2026 soll das nun Wirklichkeit werden.

Verkehrslärm und Raser sind in vielen Wohngebieten ein massives Problem. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, prüfen Haan und Erkrath eine interkommunale Kooperation bei der Geschwindigkeitsüberwachung. Da beide Städte einzeln die nötige Einwohnerzahl für eigene Kontrollen nicht erreichen, ist der Zusammenschluss der Schlüssel zur Eigenständigkeit, ganz nach dem erfolgreichen Vorbild von Langenfeld und Monheim.
Unsere lokalen Wählergemeinschaften WLH in Haan und BmU in Erkrath treiben das Vorhaben aktiv voran. Die Idee hatte Meike Lukat, Fraktionsvorsitzende der WLH, schon im letzten Jahr. „Zu schnelles Fahren ist kein Kavaliersdelikt“, erklären Lukat und Bernhard Osterwind, Fraktionsvorsitzender der BmU Erkrath, gemeinsam. Am 23. Juni wird das Haaner Ordnungsdezernat dem Fachausschuss für Umwelt- und Mobilität nun vorschlagen, eine entsprechende Vereinbarung mit Erkrath zu treffen.
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